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Artikel: 5 einfache Rezepte für Weihnachtskekse für Hunde

5 einfache Rezepte für Weihnachtskekse für Hunde

5 einfache Rezepte für Weihnachtskekse für Hunde

Wenn es nach Zimt und Plätzchen duftet, schaut Dein Vierbeiner Dich mit diesem ganz besonderen Blick an. Klassische Weihnachtsplätzchen sind für Hunde aber tabu. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Zutaten backst Du in kurzer Zeit eigene Hundekekse zu Weihnachten, die Deiner Fellnase schmecken und gut verträglich sind.

Kurz gesagt: Weihnachtskekse für Hunde backst Du aus Haferflocken oder Dinkelmehl, Ei und etwas Obst oder Gemüse. Zucker, Schokolade, Konservierungsstoffe und Weihnachtsgewürze bleiben draußen. Die Rezepte sind für alle Hundebesitzer gedacht, die in der Weihnachtszeit eine Tradition mit ihrem Hund teilen möchten, ohne seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

In diesem Beitrag findest Du 5 erprobte Rezepte für Weihnachtskekse für Hunde: drei zum Backen, eins ganz ohne Backofen und eins aus dem Gefrierfach. 

Inhalt

Was gehört in Weihnachtskekse für Hunde – und was nicht?

Die Basis für Hundekekse zu Weihnachten ist simpel: Getreideflocken oder Mehl, ein Ei, etwas Flüssigkeit und eine Zutat, die Geschmack bringt. Zucker, Salz und typische Weihnachtsgewürze brauchst Du nicht. Achte bei allen Zutaten auf gute Qualität, denn auch Snacks sind Teil der Ernährung Deines Hundes.

Gut geeignet Tabu für Hunde
Haferflocken, Dinkelmehl, Dinkelvollkornmehl Schokolade und Kakaopulver
Apfel (ohne Kerngehäuse), Banane, Kürbis, Karotte Rosinen und Weintrauben
Ei, Magerquark, Hüttenkäse, Naturjoghurt, Käse Xylit (Birkenzucker), z. B. in manchen Erdnussbutter-Sorten
Lachs, ungewürzte Leberwurst, Erdnussbutter (pur, ohne Xylit) Muskatnuss, Nelken, Lebkuchengewürz
Kokosöl, Rapsöl, eine Prise Ceylon-Zimt Bittermandeln, Macadamia, Zucker und Salz

Verträgt Dein Hund kein Getreide, kannst Du das Mehl durch Reismehl, Maismehl, Buchweizenmehl oder Kartoffelmehl ersetzen. Bei Zimt gilt: nur Ceylon-Zimt und höchstens eine Messerspitze pro Blech, denn der günstige Cassia-Zimt enthält viel Cumarin.

Lachsöl in Hundekeksen: mitbacken oder lieber nicht?

Viele Rezepte für Hundekekse enthalten einen Esslöffel Öl. Technisch kannst Du ihn 1:1 durch Lax-Öl ersetzen, denn der Teig wird genauso geschmeidig. Wir empfehlen es trotzdem nicht: Omega-3-Fettsäuren sind empfindlich gegenüber Hitze und Sauerstoff. Bei 160 bis 180 °C im Backofen oxidieren sie, die wertvollen Fettsäuren gehen verloren und die Kekse riechen schneller ranzig. Das gleiche gilt für Leinöl und Barf-Öl.

Unsere Faustregel: Zum Backen nimmst Du Raps- oder Kokosöl. Lax-Öl, Leinöl und Barf-Öl kommen kalt dazu, also in Leckerlis ohne Backen, in gefrorene Snacks oder als Topping kurz vor dem Füttern. 

5 Rezepte für Hundekekse zu Weihnachten

1. Apfel-Sterne

Der Klassiker unter den Weihnachtskeksen für Hunde: leicht fruchtig, ohne Zucker. Ergibt etwa 40 Sterne.

Zeit: 15 Min. Vorbereitung, 25–30 Min. backen

Zutaten:

  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g zarte Haferflocken
  • 1 kleiner Apfel, fein gerieben (ca. 120 g)
  • 1 Ei
  • 2 EL Magerquark
  • 1 EL Rapsöl oder Kokosöl
  • 1 Messerspitze Ceylon-Zimt (optional)

Zubereitung: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem Teig verkneten und 10 Minuten ruhen lassen. Ist er zu klebrig, gib esslöffelweise Mehl dazu. Teig ausrollen (ca. 5 mm), Sterne ausstechen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. 25 bis 30 Minuten backen, dann bei leicht geöffneter Ofentür eine Stunde nachtrocknen lassen. Die Kekse sollten vollständig abkühlen, bevor Dein Hund sie bekommt.

2. Lachs-Sterne mit Lax-Öl-Topping

Für alle Fischfans. Der Lachs kommt in den Teig, das Lax-Öl erst beim Servieren. Ergibt etwa 35 Kekse.

Zeit: 20 Min. Vorbereitung, 25–30 Min. backen

Zutaten:

  • 150 g Lachsfilet ohne Haut und Gräten, ungewürzt gedünstet
  • 200 g Dinkelmehl
  • 50 g zarte Haferflocken
  • 1 Ei
  • 3 bis 5 EL Wasser

Zubereitung: Den Lachs mit einer Gabel fein zerdrücken oder kurz pürieren. Mit Mehl, Haferflocken und Ei verkneten und so viel Wasser zugeben, bis ein fester Teig entsteht. Ausrollen, Sterne ausstechen und bei 160 °C Umluft 25 bis 30 Minuten backen.

Tipp: Beträufle die Tagesportion Kekse kurz vor dem Füttern mit ein paar Tropfen Lax-Öl. So bekommt Dein Hund das volle Aroma und die Omega-Fettsäuren unerhitzt.

3. Grüne Weihnachtsbäume mit Spinat

Die grüne Farbe kommt ganz natürlich aus dem Spinat, ohne künstliche Lebensmittelfarbe. Ergibt etwa 30 Bäumchen.

Zeit: 15 Min. Vorbereitung, 20 Min. backen

Zutaten:

  • 100 g Blattspinat (TK, aufgetaut und gut ausgedrückt)
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 Ei
  • 1 EL Kokosöl
  • Wasser nach Bedarf

Zubereitung: Spinat fein hacken und mit den übrigen Zutaten verkneten. Teig ausrollen und Weihnachtsbäume ausstechen. Ohne Ausstecher schneidest Du den Teig zum Beispiel mit einem Messer in kleine Stücke. Bei 160 °C Umluft etwa 20 Minuten backen. Spinat enthält Oxalsäure, deshalb sind diese Kekse eine Belohnung für zwischendurch und kein Dauersnack.

4. Schneebällchen ohne Backen mit Lax-Öl

Hier passt unser Lax-Öl perfekt, denn nichts wird erhitzt. Ergibt etwa 20 Bällchen.

Zeit: 15 Min. plus 15 Min. Kühlzeit

Zutaten:

  • 150 g Magerquark oder Hüttenkäse
  • 150 g zarte Haferflocken
  • 80 g Kürbispüree (Hokkaido, gegart, ungewürzt) oder 1/2 Banane
  • 1 TL Lax-Öl (5 ml)
  • 3 EL Kokosraspeln zum Wälzen

Zubereitung: Quark, Kürbispüree und Lax-Öl verrühren, dann die Haferflocken unterheben. Die Masse 15 Minuten im Kühlschrank quellen lassen. Ist sie noch zu weich, gib löffelweise Haferflocken dazu. Walnussgroße Kugeln formen und in Kokosraspeln wälzen.

Variante: Zerstoße 2 Bierhefe Tabletten und mische sie unter die Kokosraspeln. Das gibt eine würzige Note, die viele Hunde lieben.

Dosierung geprüft: Ein Bällchen enthält nur rund 0,25 ml Lax-Öl. Bei 2 bis 3 Bällchen am Tag bleibt also genug Spielraum für die normale Ration im Futter.

5. Frosty-Sterne aus Joghurt und Kürbis

Ein kühler Snack für die Weihnachtszeit. Kürbis ist für viele Hundemägen gut bekömmlich. Ideal für warme Wohnzimmer oder als Belohnung nach dem Spaziergang. Ergibt etwa 15 Sterne.

Zeit: 5 Min. plus 3 Std. im Gefrierfach

Zutaten:

  • 250 g Naturjoghurt ohne Zucker
  • 100 g Kürbispüree oder 1 reife Banane
  • 1 TL Lax-Öl oder Leinöl

Zubereitung: Alles glatt pürieren, damit sich das Öl gut verbindet. In eine Silikonform mit Sternen füllen und mindestens 3 Stunden einfrieren. Mag Dein Hund keinen Fisch, nimm Leinöl.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Sorte Lagerung Haltbarkeit
Apfel-Zimt-Sterne, Weihnachtsbäume Blechdose, trocken 2 bis 3 Wochen
Lachs-Sterne Kühlschrank 3 bis 5 Tage
Schneebällchen Kühlschrank 2 bis 3 Tage
Frosty-Sterne Gefrierfach bis zu 4 Wochen

Die Haltbarkeit hängt von der Dicke und der Backzeit ab: Je trockener die Kekse, desto länger halten sie. Bewahre sie immer in einem luftdichten Behälter auf. Alle gebackenen Sorten kannst Du auch portionsweise einfrieren.

Wie viele Weihnachtsleckerlis darf mein Hund essen?

Leckereien sind eine Belohnung, keine Mahlzeit. Als Faustregel sollten Snacks höchstens 10 % der täglichen Futtermenge ausmachen. Ziehe die Kekse an den Feiertagen einfach von der Hauptmahlzeit ab, damit Dein Liebling nicht zu schnell zunimmt.

Hundekekse zu Weihnachten verschenken

Selbstgemachte Hundekekse sind eine tolle Weihnachtsüberraschung für befreundete Hundehalter. Statt Sternen kannst Du auch Tannenbäume oder Pfoten ausstechen. Fülle die gebackenen Sorten in ein dekoriertes Schraubglas mit Schleife. Für einen Hunde-Adventskalender verpackst Du kleine Portionen in Papiertütchen, so wartet hinter jedem Türchen ein Keks. Schneebällchen und Frosty-Sterne bleiben wegen der Kühlung besser bei Dir zuhause.

Noch mehr Ideen für die Feiertage findest Du in unserem Beitrag Weihnachten mit Hund. Weitere Rezepte für das ganze Jahr gibt es bei unseren Hundekekse Rezepten.

Häufige Fragen zu Hundekeksen an Weihnachten

Dürfen Hunde normale Weihnachtsplätzchen essen?

Nein. Weihnachtsplätzchen und anderes Gebäck für Menschen enthalten oft Zucker, Schokolade, Rosinen, Muskat oder Xylit. Diese Zutaten können für Hunde gefährlich sein.

Dürfen Hunde Zimt essen?

In sehr kleinen Mengen ja, am besten Ceylon-Zimt. Cassia-Zimt aus dem Supermarkt enthält viel Cumarin und ist nicht geeignet.

Kann ich Lachsöl in Hundekekse backen?

Es funktioniert, ist aber nicht sinnvoll. Die Omega-3-Fettsäuren vertragen keine Hitze. Gib Lax-Öl lieber in Leckerlis ohne Backen oder träufle es nach dem Backen über die Kekse.

Welches Mehl eignet sich für Hundekekse?

Dinkelmehl, Dinkelvollkornmehl und Haferflocken sind gut verträglich. Glutenfreie Alternativen sind Reismehl, Maismehl, Buchweizenmehl und Kartoffelmehl.

Fazit: Selbstgemachte Hundekekse machen Weihnachten komplett

Hundekekse, Weihnachten und ein glücklicher Vierbeiner gehören einfach zusammen. Selbst zu backen geht schnell und Du weißt genau, was drin ist. Backe mit Raps- oder Kokosöl und gib Lax-Öl, Leinöl oder Barf-Öl immer kalt dazu. So hat Dein Vierbeiner ein Fest voller Freude, und Du hast ein gutes Gefühl dabei. Frohe Weihnachten und viel Spaß beim Backen!

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